Kontinenztraining

bei Beckenbodendysfunktion

nach dem Tanzberger Konzept ( m. Zertifikat)

Durch Geburten, Operationen, starke körperliche Belastung aber auch Stress kann sich eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur entwickeln, die Drangsymptomatiken und Inkontinenz zur Folge haben. Das betrifft 4– 7 Mio. Frauen aller Altersgruppen in Deutschland.

Als gesellschaftliches Tabu–Thema führt das Verbergen von unfreiwilligem Harn– und manchmal auch Stuhlverlust zu großer seelischer und körperlicher Anspannung. Ohne Therapie wird sich eine Beckenbodenschwäche jedoch kontinuierlich verschlechtern.

In meiner jahrelangen Praxis mit Kontinenztraining nehme ich immer wieder großes Erstaunen wahr, wenn ich erläutere, wie das `System Beckenboden` funktioniert und welche alltäglichen kleinen Fehler zu einer Schwächung des Beckenbodens führen können. Durch Veränderungen von Haltungs- und Verhaltensmustern lässt sich bereits gut dagegen vorbeugen.

Daher biete ich neben der Einzeltherapie bei Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz von Zeit zu Zeit einen Workshop zur Vorbeugung an. Den nächten Termin und weitere Details hierfür finden Sie hier.

Aber auch, wenn eine Schwäche bereits besteht, ist es nie zu spät, dagegen vorzugehen. Solange die nervale Versorgung intakt  ist, kann man mit einer gezielten Kontinenztherapie viel verbessern.

BeckenbodentrainingZiel des Kontinenztrainings ist es, den Beckenboden durch therapeutische Übungen, den Einsatz von rhythmischer Atmung und spezielle Übungen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung wieder in seine Systeme zu integrieren und durch Alltagsreize selbst zu trainieren.

Wichtiger Bestandteil hierfür ist die Vermittlung von spezifischem Wissen über die Funktion der Beckenbodenmuskulatur, wodurch Ihre kinästhetische Wahrnehmung verfeinert wird.

Anwendungsbereiche:
• Rückbildung nach Geburten
• Senkung des Beckenbodens
• Belastungs-, Drang– und Mischinkontinenzen
• Sicherung von OP–Ergebnissen nach urologischen und gynäkologischen Eingriffen